Warum Tansania für die Big Five?
Tansania schützt einige der größten Wildtierbestände Afrikas. Die nördliche Safariroute – Serengeti, Ngorongoro-Krater, Tarangire und Lake Manyara – bietet sehr gute Chancen, alle Big Five auf einer einzigen Safari von fünf oder sechs Tagen zu sehen, besonders mit einem erfahrenen Guide, der weiß, wo er suchen muss.
Löwe: König der Serengeti
Tansania beherbergt eine der größten Löwenpopulationen Afrikas. Die Serengeti ist der beste Ort, um sie zu sehen, mit Rudeln, die seit Jahrzehnten erforscht werden. Das Gebiet um Seronera in der zentralen Serengeti bietet einige der zuverlässigsten Löwensichtungen überhaupt, oft auf den Kopjes – Granitfelsen, die aus den Ebenen ragen. Im Ngorongoro-Krater leben rund 60 Löwen in mehreren Rudeln, und der Lake Manyara ist für Löwen bekannt, die manchmal in Bäumen ruhen, auch wenn dieses Verhalten nicht vorhersehbar ist.
Afrikanischer Elefant: die Riesen des Tarangire
Elefanten gibt es in allen Parks Tansanias, doch im Tarangire-Nationalpark sammeln sie sich in bemerkenswerter Zahl. In der Trockenzeit, etwa von Juli bis Oktober, konzentrieren sich große Herden am Tarangire-Fluss, und Dutzende Elefanten, die vor Baobabs den Fluss durchqueren, sind ein klassisches Tansania-Bild. Auch in der Serengeti und am Ngorongoro sind Elefanten häufig, und der Ruaha-Nationalpark im Süden beherbergt eine der größten Elefantenpopulationen des Landes.
Kaffernbüffel: der unberechenbare Riese
Der oft unterschätzte Kaffernbüffel gilt bei vielen Guides als gefährlichstes Tier der Big Five. Große Herden leben im Ngorongoro-Krater und in der gesamten Serengeti, besonders in den Waldgebieten um Seronera und im Western Corridor. Eine große Herde, die mit Madenhackern auf dem Rücken eine Ebene überquert, ist ein beeindruckender Anblick, und Büffel sind wichtige Beute für Löwen, die meist im Team jagen müssen, um einen zu erlegen.
Leopard: der scheue Schatten
Der Leopard ist am schwersten von den Big Five zu finden, doch Tansania bietet einige der besten Leopardensichtungen Afrikas. Das Seronera-Tal in der zentralen Serengeti gehört zu den zuverlässigsten Orten – die Tiere ruhen in Leberwurstbäumen und Akazien am Seronera-Fluss. Leoparden werden auch im Tarangire, am Lake Manyara und gelegentlich im Ngorongoro-Krater gesichtet. Ein erfahrener Guide macht einen großen Unterschied, denn er weiß, welche Bäume und Reviere er prüfen muss.
Spitzmaulnashorn: Tansanias seltenster Schatz
Mit nur noch rund 6.500 Spitzmaulnashörnern in freier Wildbahn in ganz Afrika ist eine Sichtung ein echtes Privileg. Der Ngorongoro-Krater ist mit Abstand der beste Ort in Tansania, um nach ihnen Ausschau zu halten. Er beherbergt eine kleine, streng geschützte Population, und auch wenn Sichtungen nie garantiert sind, kommen sie regelmäßig vor. Ein Fernglas ist unverzichtbar, da Nashörner oft weit entfernt auf dem Kraterboden fressen. Auch das Gebiet um die Moru Kopjes in der Serengeti hat eine kleine, geschützte Nashornpopulation.
Die beste Big-Five-Route
Für die besten Chancen, alle Big Five auf einer Reise zu sehen, empfehlen wir eine sechstägige Safari: eine Nacht im Tarangire oder am Lake Manyara für Elefanten, zwei oder drei Nächte in der Serengeti für Löwen, Leoparden und Büffel und einen ganzen Tag im Ngorongoro-Krater für Nashörner und die übrigen Big Five. Diese Route umfasst mehrere Ökosysteme und bietet die größte Vielfalt an Tieren. Ein Guide, der die Parks genau kennt, kann aus einer guten Safari eine außergewöhnliche machen.